Enwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank

Nach über 60 Jahren Entwicklungszusammenarbeit ist es an der Zeit Bilanz zu ziehen.

Hilft die Hilfe?

 

In den 65 Jahren ihres Bestehens soll sich die Entwicklungshilfe zahlreicher Vergehen schuldig gemacht haben. Die Hauptanklagepunkte lauten: Vorspiegelung falscher Tatsachen. Die Entwicklungshilfe habe nicht zu einer gerechteren Weltordnung beigetragen, sondern sich für politische und wirtschaftliche Interessen missbrauchen lassen. Konkret wird vorgeworfen, dass sich die Entwicklungshilfe zunehmend zur Bekämpfung der Migration instrumentalisieren lässt. Zweitens verspreche die Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten, die Armut und den Hunger auszurotten, ohne dafür den Nachweis zu erbringen. Als drittes wirft die Anklage den österreichischen Hilfsorganisationen vor, in ihrer Spendenwerbung Menschen in Afrika als hilflos, elend und passiv darzustellen und damit Stereotype und Rassismen zu fördern.

 

In einer fiktiven Gerichtsverhandlung wird der Entwicklungszusammenarbeit der Prozess gemacht. Unter dem Vorsitz einer umsichtigen Richterin werden Erfolge und Skandale
thematisiert während Zeuginnen und Zeugen aus Vorarlberg die Beweise der Anklage oder Verteidigung mit persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen untermauern. Am Ende wird das Publikum (also Sie) über Schuld- oder Freispruch entscheiden.


Spannung, AHA-Erlebnisse und Überraschungen sind garantiert.


Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Land Vorarlberg zu einem Cocktail im Foyer ein.

 

Datum: Montag, 27. November 2017

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Alter Landtagssaal, HYPO Vorarlberg, Bregenz

Kosten: Eintritt frei

 

Hier kann die Einladung heruntergeladen werden. Diese gilt am 27.11.2017 als Fahrschein zwischen Wohnort und Veranstaltungsort für die öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Vorarlberg.

 

 

Liechtensteinischer Entwicklungsdienst (LED) | Im Malarsch 14 | 9494 Schaan | Liechtenstein | Fon + 423 232 09 75 | Fax + 423 232 09 65

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